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Mai 09

Prof. Schwintowski sieht Nettopolicen als Modell der Zukunft – auch ansonsten ein hoch interessantes Interview – vor allem für die Lebenversicherten

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Dieses Interview mit keinem Geringeren als Prof. Schwintowski lässt aufhorchen. Demnach könnte einiges Ungemach auf die Lebensversicherungsbranche zu. Würde der Europäische Gerichtshof das Policemodell kippen, dann „wären sämtliche Verträge, die vor dem Jahre 2008 abgeschlossen wurden fehlerhaft – und sämtliche Verträge schwebend unwirksam“, so Schwintowski.

Ich halte die Lebensversicherung ohnehin für ein veraltetes und für die meisten Kunden schlechtes Produkt und vermittle keine klassische Lebensversicherungen. Neben der auf hier angesprochenen suboptimalen Geldanlage sind die Kosten in vielen Fällen ein weiteres Übel. Letztere können durch Nettoprodukte, also Policen ohne Abschlusskosten, vermindert werden. Dies hält auch Schwintowski für die richtige Lösung.

Mein Tipp: Schließen Sie keine Verträge mit vollen Abschlusskosten ab. Hier ist es nicht selten, dass der Kunde über 10 Jahre benötigt, um zumindest seine Einzahlungen heraus zu bekommen. Die Auswirkungen auf den Zinseszinseffekt sind verheerend.

>> Link zum Handelsblatt-Artikel: URTEIL GEGEN LEBENSVERSICHERER – „Das war nur der erste Schlag…“

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